Eine Teilqualifizierung verwertbarer!

Kompetenzfeststellung, Zertifizierung und Prüfungsordnung

Am Ende jedes TQ- bzw. TQplus-Moduls findet eine individuelle Kompetenzfeststellung mit einer praktischen und theoretischen Prüfung vor dem Prüfungsausschuss des jeweils umsetzenden Bildungswerks statt.

Die Kompetenzfeststellung ist durch die bundeseinheitliche Prüfungsordnung der Arbeitsgemeinschaft der Bildungswerke der Deutschen Wirtschaft ADBW e. V. festgelegt und regelt die Struktur und die Arbeitsweise des einzusetzenden Prüfungsausschusses.

Die erfolgreiche Kompetenzfeststellung wird durch ein einheitliches Zertifikat bescheinigt. Dieses ist durch die ARBEITGEBERINITIATIVE TEILQUALIFIZIERUNG bundesweit anerkannt und weist die Ergebnisse, Dauer und Fachthemen im Detail auf.

Jedes einzelne Teilqualifizierungsmodul ist somit bereits für sich auf dem Arbeitsmarkt verwertbar, denn nach jedem Modul ist die Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses in einem konkreten betrieblichen Einsatzgebiet möglich. Eine zusätzliche Flexibilität bietet das Teilqualifizierungsprogramm bei Berufen mit verschiedenen Fachrichtungen: eine Festlegung auf eine konkrete Fachrichtung muss nicht zu Beginn der Qualifizierung erfolgen.

Der modulare Aufbau einer Teilqualifizierung gestattet darüber hinaus, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Module der Teilqualifizierung berufsbegleitend während des Beschäftigungsverhältnisses im Rahmen einer betrieblichen Weiterbildung (oder bei erneuter Arbeitslosigkeit) absolviert werden können.

In einem persönlichen Beratungsgespräch werden die individuellen Voraussetzungen der Teilnehmer geprüft. Darüber hinaus gibt es je nach fachlicher Ausrichtung der TQ/TQplus berufsfeldspezifische Voraussetzungen, die für eine Teilnahme notwendig sind, z. B. Bereitschaft zur Schichtarbeit, Fahrerlaubnis Führerscheinklasse B etc.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Module ist eine Anmeldung zur Externenprüfung bei der zuständigen Kammer möglich.